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Alaaf zesamme!

Hier findet Ihr alle Grundlagen über den Oberodenthaler Karneval.

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Övver-Ohnder Dreigestirn 2017/2018

Das Motto der nächsten Karnevalssession in Oberodenthal steht fest: Övver-Ohnder fieret Karneval, all zusamme, dat is Fakt, immer „Taktvoll aus dem Takt!“ Dies gaben Dr. Heinz-Hubert Fischer, Ines Rümmler und Johannes Schmitz auf der Jahreshauptversammlung des Festkomitees der Karnevalsfreunde Oberodenthal e. V. Ende Mai bekannt. Die drei sind das designierte Dreigestirn der Session 2017/2018. Dr. Heinz-Hubert Fischer wird als Prinz Heinz I sein närrisches Volk in Stimmung bringen. Der 46-Jährige war seit Kleinkindesbeinen immer im Straßenkarneval dabei; ob im oder am Zug in Pulheim und Köln. Mit gerade mal drei Jahren zeigte er nicht nur sein Können beim Kamelle werfen auf dem Karnevalswagen des Männergesangsvereins, sondern naschte den ihn sträflich vernachlässigten Aufsichtspersonen alle Frikadellenvorräte weg. So ist der vollschlanke Personalberater und –vermittler bis heute im Karneval aktiv unterwegs. Seit 2008 bei den „Löstigen Jonge un Mädcher vom Berg“ in Blecher und seit 2012 bei den Wilden Jecken in Oberodenthal. Auch außerhalb des Karnevals fühlt sich der Sohn eines Schildgeners und einer Manforterin dem Bergischen besonders verbunden und setzt sich leidenschaftlich für Oberodenthal ein. So wohnt er seit 2007 in Odenthal-Scheuren. Dies ist auch die Heimat der künftigen Jungfrau Ines (Ines Rümmler) und des Bauern Johnny (Johannes Schmitz). Die beiden wohnen dort zusammen seit 2011. Ines Rümmler ist die Sächsin im Bunde. Nach langer Wanderschaft durch Deutschland zog die 42-Jährige 2003 in das schöne Bergische Land (zuerst) nach Odenthal-Hüttchen. Hier fand die Weindozentin und heutige Bankangestellte schnellen Kontakt zu den Nachbarn und lernte den rheinischen Karneval kennen und lieben. Die aktive Zeit in der Tanzgruppe Flashlights und die Mitgliedschaft in der KG Wilde Jecken waren entsprechend vorprogrammiert. Sie ist mit Leib und Seele im Karneval dabei. Der Vorbote hierzu entstand wahrscheinlich während ihrer Zeit im Markgräflerland, in der sie sich in einer Gruppe von Hästrägern in der Badischen Fasnet engagierte. Im Gegensatz zu ihr wuchs der designierte Bauer Johnny mitten im rheinischen Karneval auf. Denn Johannes Schmitz ist ein Urgestein aus Kürten-Biesfeld und beim Rheinisch-Bergischen Kreis angestellt. Seit 2001 ist er aus Liebe zur Jungfrau in Scheuren wohnhaft. Gleich zwei Mitgliedschaften weist er im Karneval auf: bei der KG Wilde Jecken und der KG Dürscheder Mellsäck. In Dürscheid fuhr er 2007 als Prinzenfahrer die Tollitäten von Auftritt zu Auftritt und seit 2013 leitet er dort den Rosenmontagszug. Bei dieser Arbeit wird der 52-Jährige in der kommenden Session von seinen Kollegen Unterstützung brauchen, denn der staatse Kääl muss auf Prinz und Jungfrau in Övver-Ohnder aufpassen. Die Idee gemeinsam das jecke Volk anzuführen, kam den Dreien bei der Vorbereitung zur Weinreise im August 2016. Drei Monate danach nutzte Prinzenführer Sven Jansen die Chance auf der Proklamation und ließ sich auf einem Bierdeckel das Ansinnen unterschreiben. Nach Klärung einiger Details wurde das Schriftstück nun veröffentlicht und die Vorbereitungen für die kommende Karnevalssession laufen auf Hochtouren. Die Proklamation findet am 18. November in der Turnhalle in Neschen statt. Getreu dem Namen „Wilde Jecken“ darf man auf eine spontane, spritzige und wilde Session gespannt sein.